Qualität - Seite 01

Qualität  ist ein Schlagwort, das allzu leichtfertig verwandt wird und leider durch Mißbrauch seine Bedeutung stellenweise verloren hat. Wir sind bemüht, diesem Wort in unserem Hause einen würdigen Platz zu geben. Bei der Herstellung werden alle EG Richtlinien beachtet und wir sind allzeit bemüht, Änderungen schnellstmöglich anzupassen, um laufend auf dem neuesten Stand zu bleiben. Hier ist anzumerken, dass sämtlicher Schmuck nickelfrei ist.

Der Schmuck wird in der klassischen Weise des Zentrifugalgusses erstellt. Die Abbildungen auf diesen zwei Seiten zeigen den hohen Grad des Aufwandes, der betrieben wird bei der Herstellung, sowie das hohe Können und die Fähigkeit, die von Mitarbeitern bei der Herstellung in der Produktion benötigt wird.

Nachdem das Urmodel entworfen und erstellt wurde, wird eine Gummi-Mulde gefertigt, mit dem einzelne Wachsmodelle erstellt werden. Diese werden in mühevoller Arbeit zu einem Wachsbaum zusammengesetzt. Hier ist ein Höchstmaß an Präzision erforderlich, um die vorgegebene CURVE nicht zu verändern. Dies hätte eine schlechte Passung für Ihren Nagel zur Folge. Wir nehmen als Grundlage den Durchschnitt  der international gängigsten TIPS.  Dies gewährt eine hohe Trefferquote in der Passung.

 

Die Wachsbäume werden einzeln in Edelstahlröhren montiert, die dann mit einer Flüssiggips ähnli­chen Substanz (Investment) aus­gefüllt werden, Dies geschieht durch ein Vakuumverfahren, das automa­tisch von der Maschine gesteuert  wird.

Die Gipsmasse muss zunächst aus­härten, bevor der nächste Arbeitsgang möglich ist. Elektronisch gesteuert werden die nun ausgefüllten Röhren über Nacht auf sehr hohe Temperatur gebracht und so gehalten, bis das Wachs ausgeschmolzen ist.

Nachdem das Wachs komplett entfernt ist, können die Röhren (Flasks) in die Gußmaschine eingesetzt werden. Abhängig vom Schmuckstück wird mit Zentrifugal- oder Vakuumverfahren gearbeitet. An dieser Stelle wird das Edelmetall zu den gewünschten Motiven geformt. Das Metall füllt die Freiräume, die vom Wachs hinterlassen wurden aus. Sind alle Arbeitsgänge mit Sorgfalt durchgeführt worden und ist immer für eine saubere Arbeitsbedingung der einzelnen Arbeitsschritte gesorgt worden, dürfen wir uns über den nächsten Schritt freuen und zum ersten Mal den Rohguss betrachten in Form eines Gußbaumes.

Bevor wir jedoch diesen Anblick haben, müssen wir den Goldguss von der gehärteten gipsähnllchen Masse befreien. Dies geschieht durch Sandstrahlen.

Die einzelnen Stücke oder Gruppen werden an dieser Stelle getrennt / auseinander geschnitten. Auch dieser Vorgang ist mit Vorsicht und Genauigkeit zu geschehen. Denn schnell ist mit den Schneidebacken der Zangen ein benachbartes Gußstück verbogen oder beschädigt. Es wäre sehr schade und kostspielig,  wenn nach all der mühevollen Arbeit in diesem Stadium alles umsonst war.

Die Gefahr, einen Fehler zu machen, ist auch hier noch gegeben. Am Arbeitsplatz werden nun einzeln in Handarbeit die Gußstücke vom restlichen Gußkanal befreit und gesäubert. Hiernach werden die Stücke in der Poliertrommel näher an den gewünschten Glanz gebracht. Es werden noch Steine, gefasst und gesetzt und der Post platziert, um dann die Endpolitur zu bekommen, letzteres in Handarbeit.

 

Jedes Schmuckstück hat eine langen Weg hinter sich und ist jetzt bereit, in seinem Etui Platz zu nehmen, es ist für den Versand fertig. Welches der Schmuckstucke sich auf Ihren Nagel schmiegen wird, ist nun von Ihrem persönlichen Geschmack abhängig.

Wir hoffen, dass auch für Sie etwas dabei ist, an dem Sie Freude und Spaß haben.

Wenn nicht, teilen Sie uns Ihre Vorstellungen durch Ihren Modellisten mit und wir werden bemüht sein, sie zu realisieren.

Wir wünschen Ihnen alles Gute

Ihr JerominTeam